29.06.2017

"Option Pappe"

"Am 17.Juni haben wir die Präsentation von 18 Jugendweiheteilnehmern der Klasse 8/4 des Dr.Wilhelm-Andre-Gymnasiums im Rahmen der Jugendweihefeier eröffnet. Anwesend waren neben den Jugendweihlingen über 150 Familienangehörige. Das von uns mit den Schülern gestaltete Ausstellungsensemble kam sehr gut an. Besonders positiv wurde auch die Idee mit den Stelen aus Pappe aufgenommen. Inklusive der professionellen technischen Ausführung natürlich! Die Stelen stehen zwischen den im Kreis aufgestellten Vitrinen und nehmen die von den Jugendlichen zu den Exponaten geschriebenen Texte auf. (Es wurde jeweils ein Exponat ausgewählt, dass eine besondere Bedeutung in der Kindheit hatte.) Als Schlossbergmuseum können wir einschätzen, dass dieses Experiment geglückt ist. Als über die Ausstellung hinausweisende Effekte können wir zum einen die Erkenntnis verbuchen, dass man Schüler nicht immer nur als Rezipienten für etwas bereits Fertiges verstehen muss, sondern diese auch ganz direkt in die Konzeption und Gestaltung einer Ausstellung einbeziehen kann. Zum anderen durften wir feststellen, wie gut sich Pappe für Ausstellungsgestaltungen verwenden lässt. Das hat hervorragend funktioniert: leicht und trotzdem stabil, funktional in der Verarbeitung, umweltfreundlicher als Spanplatten oder Plastik und offensichtlich auch preiswert...Danke nochmals, dass Sie uns und die Jugendlichen mit der kostenfreien Anfertigung der Stelen unterstützt haben! Bei den Planungen für zukünftige Ausstellungen werden wir die "Option Pappe" im Blick behalten und sicher wieder einmal auf Sie zukommen.

Anbei finden Sie ein paar Fotos des Ausstellungsensembles integriert in die ständige Präsentation zur Stadtgeschichte im Großen Saal des Schlossbergmuseums."

[Text & Fotos: Herr Ehmke, Dipl.-Museologe (FH), stellv. Leiter Schlossbergmuseum]

Wir bedanken uns für den zur Verfügung gestellten Text und die Bilder. Wir freuen uns, dass unsere Stelen und der Packstoff Wellpappe auf positive Resonanz gestoßen sind. Ebenso freuen wir uns darüber, dass wir das Schlossbergmuseum und die Jugendlichen unterstützen konnten.

Zurück